Vegane Tahini-Schoko-Plätzchen

von | Kekse, Vegan, Weihnachten | 2 Kommentare

Diese herrlich knusprigen Tahini-Schoko-Plätzchen mit ihrer zarten Praliné-Füllung schmecken nicht nur zu Weihnachten.

Das Tahini gibt Ihnen den besonderen nussigen Kick.

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Vorbereitungszeit

20 Min.

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Backzeit

13-15 Min.

Portionen

ca. 15 Kekse

Küchenbesserwisserei

» Was ist eigentlich Tahini?

Tahini ist eine nussig-bitter schmeckende Paste aus feingemahlenen Sesamkörnern.
Verwendung findet sie vor allem in arabischen Rezepten. Das bekannteste ist wohl der Hummus.

Wie wird Tahini hergestellt?
Zunächst werden die Kapseln der Sesampflanze kräftig ausgeschlagen. Anschließend werden sie an der Luft oder in Öfen getrocknet. Danach können sie auch schon fein vermahlen werden. Durch das austretende Öl wird die Paste schön cremig. Oft werden die Sesamsamen vorher noch geröstet, damit das Tahini nussiger schmeckt.

Tahina aus ausschließlich geschältem Sesam nennt man weißes Tahina.

Dunkles oder weißes Tahini? Was verwende ich wofür?
Für dunkles Tahini wird ungeschälter, für weißes Tahini geschälter Sesam verwendet.

Dunkles Tahini ist bitterer, dafür enthält es mehr Vitamine und Nährstoffe. Sie können es hervorragend zum Marinieren von Tofu und Fisch verwenden.

Weißes Tahini schmeckt weniger bitter und hat eine zartere Konsistenz. Es eignet sich für Dips und Aufstriche, etwa Hummus.

Der Geschmack ist immer noch sehr intensiv. Um es als Dip zu verwenden, verfeinern Sie es einfach mit Joghurt, Zitronensaft und Knoblauch.

Oft bekommt man auch eine Mischung aus beiden. Diese ist perfekt zum Backen, also für diese Schoko-Tahini-Plätzchen 🙂 .

Wie lange hält sich Tahini?
Tahini besteht aus ungesättigten Fettsäuren, die zum Ranzigwerden neigen. Es enthält aber auch Vitamin E, ein Antioxidans, das die Paste vor dem Verderben schützt. Verschlossen kann es über ein Jahr aufbewahrt werden. Nach dem Öffnen bewahren Sie es am Besten im Kühlschrank auf. Dann hält es immer noch viele Wochen (bis zu Monaten).

Tahin, Tahini,Tahina oder Tehin. Gibt es da einen Unterschied?
Nein, es sind nur unterschiedliche Worte. Tahina kommt aus dem Arabischen und beseutet einfach Sesampaste. Tahini ist im griechischen Sprachraum verbreiteter.

Zutaten

Für die Plätzchen

  • 65 g brauner Zucker
  • 75 g Margarine
    (hier gibt es jetzt mal nicht beauftragte Werbung: Am leckersten und am besten geeignet zum Backen ist die Alsan-bio, die in der goldenen Verpackung)
  • 55 g Tahini
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 10 g Cashew-Sahne
  • 130 g Weizenmehl

Für die Füllung

  • 100 g Zartbitter-Schokolade (ca. 75% Kakaogehalt)
  • 1 EL Tahini

Optional: Puderzucker, Kakao-Nibs und/oder Zimt

Tipp

Doch nicht vegan? Dann Margarine und pflanzliche Sahne 1:1 durch Butter und Sahne ersetzen.

 

Zubereitung

Die Plätzchen

Backofen auf 200 °C vorheizen.

Alle Zutaten (außer Mehl) zu einer cremigen Masse schlagen.

Mehl hinzugeben und zu einem glatten Teig verarbeiten.

Kugeln formen, auf das Backblech setzen und mit dem Zeigefinger eindrücken.

15 Min. ruhen lassen.

13-15. Min. backen.

Die Praliné-Füllung

Schokolade in einem Wasserbad schmelzen. Tahini hineinrühren, bis eine glatte Masse entstanden ist.

Geben Sie 2 TL Kakaonibs in die Creme, das knuspert so schön. Und für den weihnachtlichen Kick schmeckt ein halber Teelöffel Zimt einfach herrlich.

Tahini-Schoko-Plätzchen

Mit einem Teelöffel etwas Füllung in die Plätzchen-Vertiefungen geben.

Abkühlen lassen bis die Schoko-Creme fest ist (Das dauert ein paar Stunden).

Auch hier habe ich eine Idee für mehr weihnachtliches Flair: Bestreuen Sie die Plätzchen vor dem Füllen mit etwas (mit Zimt gemischten) Puderzucker. Fotos folgen 🙂

 

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Vegane Tahini-Schoko-Plätzchen Last Update: 2021-02-22T17:10:32+01:00 da Marion