Weihnachtsplätzchen

Jahrelang habe ich mich geweigert, meine Geheimrezepte für meine Weihnachtskekse rauszugeben.
Aber – HEY – wir haben hier einen Kochblog!
Mit R-E-Z-E-P-T-E-N! Also – was´n Quatsch! 
Natürlich stelle ich Ihnen hier meine Lieblingsrezepte für Weihnachtsplätzchen & Co. vor.

Marion macht Keksteig.

Ich backe schon immer zu Weihnachten Kekse. Früher natürlich mit Hilfe meiner Mutter und nach den Rezepten aus „Das beste Dr. Oetker Backbuch“. Und dabei träumte ich davon, dass ich – wenn ich erwachsen bin – einmal eine ganze Schüssel rohen Teig machen und essen werden.

Meine erstens Backbuch. Mit Widmung.

Inzwischen bin ich erwachsen geworden und möchte nicht mehr einen ganze Schüssel Teig essen.

Das Keksebacken ist inzwischen ganz schön ausgeufert: Ich verschenke meine Kekse an Freunde und auch an meine Lieblingskunden. Einigen habe ich auch passende Keksdosen geschenkt, die ich im Laufe des Jahres wieder bekomme, damit sie pünktlich zur Adventszeit gefüllt wieder zurückkommen.

Von „Das beste Dr. Oetker Backbuch“ habe ich mich schon lange gelöst. Ich experimentiere immer mehr mit Rezepten, probiere aus, wandle ab, verwerfe Ideen und finde neue.


Grundlegendes

  • Je besser die Zutaten, desto leckerer die Kekse: Ich nehme immer Butter (keine Margarine), echte Vanille (keinen Vanillezucker) und künstliche Aromen wie Rum- oder Orangenaroma kommen mir sowieso nicht ins Haus. Bei der Schokolade wird selbstverständlich auch nicht gespart. Mein Nougat und auch die Kuvertüre bestelle ich im Internet, um die gute belgische Callebaut-Kuvertüre aus 100% Kakaobutter verwenden zu können.
  • In der Regel sollte Butter für den perfekten Teig zimmerwarm sein: D.h. weder geschmolzen noch kühlkschrankkalt.
  • Eine Prise Salz und etwas Alkohol (wie Cognac oder Amaretto) machen die Kekse feiner.
  • Langes Rühren bringt Luft in den teig und macht die Kekse fluffiger.
  • Ich habe einen Gasofen, bei dem die Hitze nur von unten kommt – da ist es gut, wenn die Kekse wenige Minuten vor dem Ende nochmal gewendet werden.
  • Kekse haben noch nicht die richtige Konsistenz, wenn man sie aus dem Backofen nimmt. Sie sind noch etwas weich und bröckelig. Sie härten erst nach dem Erkalten aus.

Ist es nicht gemein, dass Thorsten weder Nüsse noch Zimt noch Marzipan in seinen Weihnachtskeksen mag? Mir fällt ja außer den Schokoladenkeksen nichts so recht ein. Hat jemand noch eine Idee, ein Rezept – also Weihnachtskekse ohne Zimt und ohne Nüsse – für mich?

Viel Spaß beim Backen,
Marion

Schneeflöckchen

Schneeflöckchen
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Kekse für Zartbesaitete
Der Keks zartem Zitronengeschmack zergeht ganz einfach, wenn man ihn auf die Zunge legt.

Knusperkekse

Knusperkekse
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Seit 30 Jahren ein Klassiker in meiner Weihnachtsbäckerei
Vor allem die Paranüsse machen die Knusperkekse zu etwas Besonderem.

Berliner Brot

Berliner Brot
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Meine Version von Lebkuchen
Halbe Haselnüsse! Mit Schokolade, Lebkuchengewürz und Cognac … Ein Festtagskracher.

Schoko-Cookies

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Knusprige Schokoladenkekse.

Klar gibt es die auch zu Weihnachten. Aber sie sind auch in den anderen elf Monaten sehr sehr lecker.

Hier nochmal meine Weihnachtskarte von 2016, da hatte ich schon mal ein erstes Keksrezept verraten.

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Weihnachtskekse Last Update: 2018-11-12T12:40:35+00:00 da Marion
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